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Allmountain | Level 3

Knottnkino

21 km 770 m 770 m 2:30 h

Auf der Hochfläche von Hafling warten attraktive Touren, die meist weniger mit fahrtechnischen Herausforderungen, sondern insbesondere mit landschaftlichen Reizen punkten. Die Tour zum Knottnkino bietet tolle Ausblicke über Alpenhauptkamm, Dolomiten und Etschtal, schöne Trailabschnitte und mit dem Knottnkino den Platz zum Chillen schlechthin.
Fahrtechnisch wie konditionell mittelschwere Tour. Allerdings warten ein paar zähe Anstiege, etwa der zum Knottnkino, die nur mit sehr viel Biss im Sattel zu bewältigen sind. Unter dem Strich aber eine entspannte und landschaftlich sehr reizvolle Panoramatour.

Die Tour zum Knottnkino ist eine Signature-Tour von Manfred Gruber, Bike-Guide und Hotelier des Mesnerwirt in Hafling. Highlight der Tour ist das „Knottnkino“ – wer rund um Meran einen Platz zum Chillen sucht hat ihn hier gefunden. Der Begriff „Knott“ bezeichnet auf Südtirolerisch einen Fels, und auf eben diesem Felsen hat ein Bozener Künstler ein Kino eröffnet. Am Aussichtspunkt findet ihr eine Kinobestuhlung, eine Leinwand fehlt, aber zum Hauptprogramm gibt’s einen umwerfenden Ausblick über das Etschtal, in Richtung Ortler und zur Texelgruppe.

Eine Tour für Genießer also, aber durchaus kein reines Popcorn-Programm. Der erste Anstieg von Hafling weg geht überwiegend konstant vonstatten. Oben warten aber noch ein paar steilere Rampen, die den Puls in die Höhe treiben. Die Vöraner Alm bietet dann aber eine schöne Gelegenheit, sich von der Pein zu erholen. Ein Wechsel aus kurzen Trailabschnitten und Forstwegen führt dann hinüber zum Gasthof Alpenrose. Dort beginnt der wirklich zäh steile Anstieg zum Knottnkino, den wohl nur die bissigsten unter uns im Sattel bewältigen werden.

Die Kinopause oben könnte sich deutlich in die Länge ziehen, es gibt einfach viel zu entdecken. Der Rückweg in Richtung Hafling ist dann aber schnell erledigt,  hält aber noch zwei kurze Trailpassagen bereit. Wenn ihr dann im Mesnerwirt einkehren solltet, sagt dem Manfred einen schönen Gruß!

Hinweis: Der Track dieser Tour umgeht die fahrtechnisch schwierigen Passagen des 2er Trails. Dieser ist zwar sehr lohnend, aber deutlich schwieriger als der Rest der Tour. Wer einen verblockten S2 Trail fahren kann oder will, findet hier eine sehr schöne Variante. Mehr Infos zu diesem Trail auf der Tour Stoamandl AM.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
60%
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Freeride | Level 4

Propain Trail

6.9 km 110 m 780 m 0:30 h

Der Propain Trail bei Schlanders wurde im Frühjahr 2015 neu gebaut. Er dient der Entlastung des alt bekannten, aber inzwischen reichlich zerbombten 14er Trails, der zukünftig den Wanderern vorbehalten bleiben soll. Auf dem Propain Trail finden Biker aber eine mehr als valide Alternative, so dass sie sich gerne an diese Regelung halten werden.
Überwiegend sehr flowig zu fahrender Freeride-Trail, der aber mit engen Kehren die Fahrtechnik fordert. Auch für Freeride-Einsteiger zu machen, ein komplettes Befahren ohne abzusetzen setzt aber eine gut entwickelte Kurventechnik mit Hinterradversetzen voraus. Für gute Rider ein Fest!

Der Vinschgau hat einen neuen Signature Trail! Im Frühjahr 2015 in einer gut dreiwöchigen Aktion neu gebaut und zu Ostern der Allgemeinheit übergeben, erfreut sich der Propain Trail breiter Beliebtheit. Der Trail wurde als Entlastung für den alt bekannten 14er Trail oberhalb von Patsch konzipiert. Dieser hatte unter den Mountainbikern einiges zu leiden gehabt, und es war hin und wieder auch schon zu Irritationen zwischen Wanderern und Bikern gekommen. Der Propain Trail soll nun die dem Biker vorbehaltene Strecke sein, während für den 14er ein „Nicht-Befahrungs-Gebot“ gilt. An dieses werden sich Biker aber gerne halten, da der Propain Trail nicht nur wie, sondern für ihn gemacht ist.

Auf der Facebook Seite des Trails gab es kurz nach dessen Übergabe eine rege Diskussion über die Kurvenradien. Fakt ist, dass der Propain Trail in relativ steiles Gelände gebaut wurde. Der Platz für weite Kurvenradien war hier definitiv nicht vorhanden – dafür hätte man eine Art Militärweg mit Trockenmauern bauen müssen, was den Zeit- und Budgetrahmen bei weitem gesprengt hätte.

Nüchtern betrachtet sind viele Kehren eng, und nur mit Hinterradversetzen zu fahren. Den einen stört dies in seinem Flow, der andere findet es gerade richtig. Fakt ist jedenfalls auch, dass die Strecken zwischen den Kehren – und damit der größte Teil des Propain Trail – sehr flowig zu fahren sind. Spätestens hier werden dann alle Biker ihre Schnittmenge finden.

Bleibt ebenfalls zu sagen dass der Trail mit dem Schlanderser Sonnenberg in einem sehr Trailbau-feindlichem Areal erbaut wurde. Der Sonnenberg besteht, wo er nicht ständig bewässert wird, eher aus Staub denn aus Erde. Es war für die Trailbauer also nicht ganz einfach, einen festen Untergrund zu schaffen und es bleibt zu hoffen, dass Gewitter und häufige Befahrungen dem Trail nicht zu sehr zusetzen werden.

Unter dem Strich ein neuer Must-know-Trail im Vinschgau, und für eine breite Schicht an Mountainbikern absolut empfehlenswert.

Foto Credits: Thanx to Jesse Parker!

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Freeride | Level 4

Mutzkopf Freeride

6.2 km 0 m 920 m 1:00 h

Die Freeride Trails an der Mutzkopfbahn in Nauders gehören zu den knackigeren Vertretern ihrer Art. Die Trails wurden mit einem relativ überschaubarem Aufwand geshapet. Hier warten keinesfalls Singletrail-Autobahnen, sondern anspruchsvolle Lines, auf denen Wurzelpassagen den Schwierigkeitsgrad immer wieder hoch halten. Skilled Riders only!
Zwei fahrtechnisch anspruchsvolle Freeride Lines mit flowigen Passagen, aber auch häufigen Schlüsselstellen und wurzligen Passagen. Eher nichts für Freeride-Einsteiger, aber wer es gerne ein wenig knackiger hat wird sich hier wohlfühlen.

Gut möglich, dass dieser Text nur eine kurze Halbwertszeit haben wird. Immerhin wird im Frühjahr 2015 in der gesamten Reschenregion fieberhaft an Trails gebaut. Diese sollen der Grundstock für den „Dreiländer-Enduro“ werden. Aushängeschild ist das Rennen der „European Enduro Series Nauders„, das hier Ende Juli 2015 gastieren wird. Die Trails sollen aber auch ganzjährig und außerhalb des Rennens für alle Enduro-Freunde erreichbar sein. Was momentan auf Facebook an Bildern über den Bau der neuen Strecken kursiert, spricht für eine sehr flowige Auslegung der neuen Trails.

In der Saison 2014 war dies bei den hier vorgestellten Runs am Mutzkopf bei Nauders noch nicht wirklich der Fall. Die Trails wurden mit einem relativ geringen Aufwand geshapet. Dies ist keine Kritik, sondern lediglich eine Feststellung. Schließlich führte der vergleichsweise geringe Bauaufwand zu fahrtechnisch anspruchsvollen Lines, die Enduro Rider mit guten Skills durchaus gefallen. Flowige und schnelle Passagen wechseln sich hier mit Wurzelteppichen ab – nicht wenige dieser Wurzelteppiche fallen dabei zum Rand des Trails ab, so dass, insbesondere bei Nässe, Adrenalin garantiert ist. Vorsicht Abflug!

Unter dem Strich sind die Mutzkopf Trails absolut lohnend für gute Rider, die fahrtechnische Herausforderungen suchen, und denen die aktuell populären „Freeride-Autobahnen“ nicht anspruchsvoll genug sind. Freeride-Einsteiger werden sich auf den hier vorgestellten beiden Lines aber schnell überfordert fühlen. Warten wir ab, inwiefern die neu gebauten Lines in der Bikesaison 2015 diese Zielgruppe besser bedienen werden.

 

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
60%
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Freeride | Level 3

Plose Flowtrail

5.9 km 0 m 990 m 0:30 h

Der nagelneue Flowtrail an der Plose bei Brixen hat schon kurz nach seiner Eröffnung im September 2014 viele Freunde gefunden. An der Plose tummelten sich schon lange die Freerider. Jetzt ist Brixens Hausberg um eine Attraktion reicher und bietet eine fahrtechnisch leichte Line, die vom Freeride Einsteiger bis zum Pro viele Rider bedient.
Eine relativ leichte Freeride Line, die sich auch gut für Freeride-Einsteiger eignet. Versierte Fahrer finden viele Bodenwellen zum Abspringen. Die Line ist dabei immer übersichtlich und kann daher gut auf Sicht gefahren werden, was auch ein höheres Tempo erlaubt.

Brixens Hausberg Plose war schon immer ein Magnet für Freerider, nicht zuletzt durch das CAIDOM Rennen. Die meisten Lines hatten aber einen fahrtechnisch hohen Anspruch und boten vor allem versierten Ridern Fun. Mit dem im Sommer 2014 neu gebauten „Flowtrail“ hat sich das nun geändert. Der Name ist hier Programm. Es handelt sich hier um eine fahrtechnisch relativ leichte Line, auf der – gesteuert über die Geschwindigkeit – auch Pros viel Spaß haben können. Die Kehrenradien sind immer relativ weit, der Untergrund immer glatt, Bodenwellen können von Einsteigern überrollt werden oder dienen Pros zum Abdrücken und Airtime schnuppern.

Im frühen Stadium, kurz vor der offiziellen Eröffnung gefahren, wurde das moderne „Flowtrail“-Konzept aber noch nicht mit aller Konsequenz verfolgt. Die Line ist relativ breit und verführt zu einem hohen Tempo. Leider war zu diesem Zeitpunkt die Überhöhung vieler Anlieger nur bei einem moderaten Tempo ausreichend. Schnell gefahren verlangen viele Kurven nach einer guten Fahrtechnik und/oder beherztem Anbremsen.

Dies ist aber Meckern auf hohem Niveau und eher als Verbesserungsvorschlag denn als echte Kritik zu verstehen. Außerdem ist zu erwarten, dass die Line zum Saisonstart 2015 ohnehin noch einige Änderungen und Verbesserungen erfahren wird. Auch so wie wir sie gefahren sind, ist der Plose Flowtrail auf jeden Fall mehr als eine Fahrt wert.

Hier ein paar Impressionen zur Einstimmung:

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
40%
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Freeride | Level 3

Furcia Trail

4.1 km 0 m 520 m 0:25 h

Der neue Furcia-Trail am Kronplatz wurde zwar erst 2014 gebaut, hat aber ohne Zweifel das Potential für einen echten Kulttrail. Als Highlight-Trail bei den European Enduro Series am Kronplatz bietet auch der Furcia einen sehr modernen Shape, der vom Freeride-Einsteiger bis zum Gravity Pro viele Freunde finden dürfte.
Der Furcia-Trail wurde fast komplett mit dem Bagger trassiert. Er bietet weite Kurven, hohe Anlieger und hält kaum fiese Stellen bereit. So kann man hier gut auf Sicht fahren und über weite Strecken die Bremse offen lassen. Die Fahrschwierigkeit lässt sich sehr gut über die Geschwindigkeit steuern.

Auch der erst 2014 gebauten Furcia Trail am Kronplatz ist ein sehr modern geshapter Trail. Die Kurven haben einen angenehmen Radius und sind stark überhöht. Nach kurzen Steilstücken wartet immer eine Kompression und ein kleiner Bremshügel, so dass die Geschwindigkeit immer moderat bleibt, auch ohne ständig auf der Bremse hängen zu müssen. Allerdings sollten auch Freeride-Einsteiger die Bremse eher sparsam dosieren. Wer am Einstieg der Kurven zu stark bremst verliert leicht den Schwung und muss im Gegenanstieg in die Pedale treten. Ein wenig kaltes Blut ist also gefordert. Wer den Bogen raushat wird aber feststellen, dass der Furcia-Trail zu den eher gutmütigen Vertretern seiner Zunft zählt. Auf fiese Stellen oder sich verengende Kurven haben die Trailbauer löblicherweise verzichtet. Chapeau!

An der Bivacco-Hütte angekommen ändert sich allerdings das Bild. Von hier bis zur Talstation des Ruis-Lifts verläuft die Wegführung über einen „normalen“ Wanderweg. Und der hält doch ein paar verwurzelte Passagen und kleine Drops bereit, die je nach Linienwahl deftiger oder problemlos ausfallen. Ob der Trail noch bis zur Talstation weitergebaut wird ist mir nicht bekannt. Muss aber nicht sein. So wie er ist bietet der Furciatrail einen sehr schönen Kontrast aus „gebaut“ und „Natur“ und ist von oben bis unten sehr kurzweilig zu fahren. Well done!

Hinweis: In den Monaten Juli und September ist der Ruis-Lift an Montagen geschlossen.

Hier noch zwei kleine Vorgeschmäcker zum virtuellen Warmfahren:


Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
100%
Adventure
60%
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Enduro | Level 4

Latemar Supertrail

52.9 km 750 m 3010 m 05:00 h

Wenn die BIKE schonmal das Prädikat "Supertrail" ausspuckt, heißt es aufhorchen. Und tatsächlich hat man hier dank zweier neuer Seilbahnen einer alt bekannten Trailrunde neues Leben eingehaucht. Der "Latemar Supertrail" zählt zu den Top Touren der Region – auf jeden Fall für konditionsstarke Biker mit guter Fahrtechnik.
Eine landschaftlich und fahrtechnisch sehr lohnende Runde mit einem hohen Trailanteil. Die Runde spielt sich dabei überwiegend auf Naturtrails ab, die nur zum Teil fürs Biken optimiert wurden. Trotz 4x Seilbahn konditionell nicht zu unterschätzen.

Für die Zeitschrift BIKE ist’s ein „Supertrail“, aber eigentlich sind es deren fünf. Die Latemar-Trailrunde wird ja schon länger gefahren. Dank der neu gebauten Carezza-Seilbahn in Welschnofen und der Valbona-Bahn in Moena lassen sich jetzt aber in der Saison 2015 die Anstiege auf dieser Tour minimieren und zum Ausgleich der Singletrail-Anteil maximieren. Das neue Highlight der Runde ist nun zweifellos die Variante über die Forcella Pozil, die man über die Valbona-Bahn und eine kurzen Schiebepassage erreicht. Der Weg führt dann über 1.000 hm zurück ins Tal, und ist ein Traum für jeden technisch versierten Mountainbiker.

Zurück im Fassatal wartet mit der Predazzo-Gondel und der Mittagsrast auf der Gardoné-Alm der nächste Höhepunkte der Latemar Umrundung. Der Sessellift bringt jeden Biker nach der Mittagsrast schweißfrei auf den Feudo-Pass. Von dort entfaltet sich nochmals ein kleines Trail-Feuerwerk. Die alpinen Wege und Waldpfade führen über den malerischen Karersee und von dort nochmals auf Trails zurück zum Startort Welschnofen.

Ticketpreise: Große Runde (mit Valbona) € 26 Kleine Runde (ohne) € 16

Foto: Colin Stewart

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
80%
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Freeride | Level 3

Herrensteig

8.6 km 0 m 1300 m 0:45 h

Der Herrensteig am Kronplatz zählt du den ersten und gleichzeitig längsten ausgewiesenen Mountainbike-Trails in Südtirol. Der Trail wurde bereits 2011 gebaut und war anfangs fahrtechnisch starker Tobak. Inzwischen wurde der Herrensteig aber immer weiter ausgebaut und bietet nun mit vielen Anliegern und Achterbahn-Elementen eine Heidengaudi!
Der Herrensteig ist ein moderner Freeride-Trail, bei dem sich die Schwierigkeit sehr gut über die Geschwindigkeit steuern lässt. Mit zahlreichen sehr gut geshapten Anliegern kommt auch bei Freeride-Einsteigern Spaß auf. Pros finden viele Gelegenheit für ordentlich Airtime.

So konservativ der Begriff „Herrensteig“ anmutet, so progressiv ist der Trail, der sich dahinter versteckt. Die Seilbahngesellschaft am Kronplatz hat die Zeichen der Zeit offenbar gut erkannt, als sie 2011 den ehemaligen Wanderweg für Mountainbiker freigab, und konsequent dafür optimierte. War der Herrensteig anfangs noch starker Tobak und sehr selektiv, hat sich dieses Bild inzwischen geändert. Nur noch sehr kurze Stellen erinnern an einen Wandersteig. Inzwischen sind über acht Kilometer der Abfahrt für Biker optimiert und bieten ein extrem unterhaltsames Achterbahn-Erlebnis. Dies gilt insbesondere für den letzten, erst 2014 neu eröffneten Teil. Dieser bietet ein extrem spaßiges Wechselspiel aus Beschleunigung, Kompression und „Ausrollen“. Es dauert ein wenig bis „Freeride-Normalos“ die Courage aufbringen, in den teils sehr steilen Anfahrten der Anlieger die Bremse offenzulassen. Zu starkes Bremsen ist hier aber Gift, denn nach fast jedem der sehr gut geshapten Anlieger wartet ein „Gegenhügel“ um das Tempo wieder rauszunehmen. Wer zu stark bremst, muss hier treten. Wer den Bogen aber raushat, den erwartet hier ein Top-Trail, der weit und breit seinesgleichen sucht.

 

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
100%
Adventure
80%
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Enduro | Level 4

Rabland Steinbruchtrail

9 km 150 m 770 m 0:45 h

So spaßige Trails findet man nicht jeden Tag - noch dazu unter den ganz offiziell als Mountainbike Tour ausgewiesenen Trails! Keine Frage, die Seilbahn nach Aschbach hat eine echte Attraktion!
Überwiegend flowiger, aber stellenweise auch technisch anspruchsvolle Trailabfahrt vom Allerfeinsten!

Zugegeben, diese Mountainbike Freeride Tour lässt sich etwas Zeit, bis sie die Katze aus dem Sack lässt. Nach der Seilbahnfahrt von Rabland nach Aschbach will zuerst ein gut zwei Kilometer langes Überbrückungsstück auf einer Schotterstraße abgekurbelt sein. Die verläuft immerhin weitgehend flach und bietet eine schöne Aussicht auf die Berge der Texelgruppe. Doch auch am Abzweig des Trails wird eure Geduld noch vor eine kleine Probe gestellt. Die ersten 100 Höhenmeter Abfahrt bis zum neuen Steinbruch werden auf einem wahrhaft nicht berauschenden Jeeptrack absolviert. Aber dann! Der Trail mit der prosaischen Bezeichnung „Mountainbike Route E“ führt über den alten Steinbruch hinunter zur Talstation der Seilbahn. Der Bergwald ist ausgesprochen schön und weckt Assoziationen an Korsika – wichtiger noch: er bietet 600 Tiefenmeter Trailspaß vom Allerfeinsten!

Der Steinbruch Trail bietet einen Mix aus extrem flowigen Passagen, gespickt mit kleinen Jumps und Drops – aber auch ein paar ausgesetzten Passagen und kurzen, doch umso knackigeren Schlüsselstellen. Nach einem kurzen Überbrückungsstück auf einer Teerstraße kommt die schwierigste Passage ganz zuletzt, auf dem Weg 29a. Auf etwa 100 Metern Strecke wird hier der Grad S3 erreicht.

Mein Fazit: eine der schönsten offiziellen Mountainbike Strecken die ich kenne. Und für meinen Geschmack auch bei den nicht offiziellen ganz vorne dabei!

Hinweis

Dieser Trail darf erst ab 15 Uhr mit dem Bike befahren werden. Allerdings gilt ab 14 Uhr ein Betretungsverbot für Fußgänger. D.h. haltet euch bitte an diese Einschränkung – dann findet ihr diesen Trail fußgängerfrei vor, und wir werden hier noch lange viel Spaß haben!

ACHTUNG: Die o.g. Regelung gilt nicht für den finalen Abschnitt hinunter zur Seilbahn. Hier muss ganztägig mit Fußgängern gerechnet werden. Bitte stellt euch darauf ein und fahrt auf Sicht und mit moderatem Tempo.

Schwierigkeit

Kondition
25%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Enduro | Level 4

Vigiljoch Panorama

22.2 km 540 m 1370 m 03:30 h

Eine sehr schöne Trailtour im Revier des Vigiljoch mit Traumblicken über Meran, das Etschtal, Hafling und bis in die Dolomiten – und natürlich einigen sehr flowigen Singletrails!
Anspruchsvolle Mountainbike Tour mit umwerfenden Panoramablicken und flowigen bis stellenweise technisch anspruchsvollen Singletrails. Konditionell dank Seilbahn recht entspannt.

Seit Sommer 2013 bietet die neu eröffnete Seilbahn von Rabland nach Aschbach einen durchgängigen und problemlosen Mountainbike Transport. Für Mountainbike Touren im Revier Vigiljoch ist dies optimal, denn man spart sich einen Aufstieg von 800 Höhenmetern. Immerhin verbleiben von Aschbach bis zur Höhe des Vigiljochs immer noch 500 Höhenmeter. Der Anstieg dorthin verläuft immerhin auf einem breiten Forstweg in konstanter Steigung und ist in absehbarer Zeit absolviert. Am Gasthof Seespitz beginnt der Spaß: Vom Trail Nr. 7 genießt man einen tollen Blick über das Haflinger Plateau und das Etschtal bis hinunter nach Bozen. Der Trail selbst ist meist flowig, hält aber auch ein paar technische Wurzelpassagen bereit. An der Seilbahn vom Vigiljoch angekommen, macht die Tour eine 180-Grad-Kehre und traversiert den Hang über den „Eggersteig“. Auch dieser Trail bietet Flow bei moderatem Gefälle, Panorama pur, aber auch manche kurze etwas technische Stelle. In Egger angekommen folgt ein kurzer Verbindungstrail, dann mündet die Strecke in die offizielle Bike-Route „E“ ein. Zu beachten ist, dass dieser Trail erst ab 15 Uhr für Mountainbiker freigegeben ist. Zum Ausgleich darf ihn ab 14 Uhr kein Fußgänger mehr benutzen. Wenn ihr also die Tour so timet, dass ihr frühestens um 15 Uhr ankommt, habt ihr mit eurem Mountainbike freie Fahrt. Und das ist gut so, denn der Trail macht (ab dem Steinbruch) einen Heidenspaß!

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 3

Kreuzjöchl Trails

26.4 km 820 m 820 m 03:15 h

Der Anstieg zum Kreuzjöchl verlangt etwas Sitzfleisch. Oben erwarten Mountainbike Fans ein tolles Dolomiten Panorama, spaßige Trails und eine sehr schöne und flowige Trailabfahrt.
Mittelschwere Trailtour mit einem gleichmäßigen Anstieg auf Forststraße und vielen flowigen Trails, aber auch kurzen Wurzelpassagen.

Gute 700 Höhenmeter auf Forststraße liegen zwischen Hafling und dem Kreuzjöchl. Doch der Anstieg lohnt, denn oben genießt man einen tollen Ausblick über die Dolomiten, die Ötztaler Alpen, Ortlergruppe, Adamello und die Brentadolomiten. Die folgenden Trails sind komplett fahrbar und bieten keine größeren Schwierigkeiten. Lediglich unterhalb der Waldgrenze muss man sich – typisch für Hafling – mit einigen verwurzelten Passagen herumschlagen. Eine sehr schöne Tour mit hohem Spaßfaktor!

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
40%
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Enduro | Level 4

Stoanerne Mandln AM

24.9 km 340 m 1620 m 03:30 h

Die Querung über das Haflinger Hochplateau hält kurze Schiebepassagen und nette Flowtrails bereit. Nach dem Kultplatz der "Stoanernen Mandln" wartet ein echtes Trailhighlight!
Überwiegend mittelschwere Trailtour über das Haflinger Hochplateau. In der Abfahrt Richtung Hafling wartet allerdings ein ziemlich anspruchsvoller Trail.

Für technisch versierte Mountainbiker ist dies wohl die schönste Tour auf dem Haflinger Hochplateau. Allerdings sollte man sein Mountainbike schon ziemlich sicher beherrschen. Hätte diese Tour nur einen Tick weniger an Uphill-Höhenmetern, müsste man sie in die Kategorie „Freeride“ einsortieren. Mit der Seilbahn Meran 2000 geht es zu Beginn der Tour schnell bergauf. Die Querung zur Meraner Hütte ist problemlos, erst auf den letzten paar hundert Metern warten geröllige Jeeptracks, die einige Ähnlichkeiten mit Bachbetten aufweisen. Ab der Meraner Hütte wird es interessant. Eine Abfolge von Flowtrails und Gegenanstiegen führen hinüber zu den „Stoanernen Mandln“. Die Gegenanstiege sind zum Teil problemlos, zum Teil recht steil. Mit Einsatz ist aber das meiste fahrbar. Bergab warten bis zur Wurzalm keine nennenswerten Schwierigkeiten. Dann geht es aber zur Sache: Der 2er Trail ist breit, aber komplett verblockt und mit Wurzeln gespickt. Es warten hunderte fahrbare Linien, keine davon banal, aber mit der entsprechenden Fahrtechnik alle sehr spaßig zu fahren.

Nach der Wallfahrtskirche St. Katrein wartet nochmals ein mit dem 2er verglichen technisch relativ einfacher Singletrail. Der Weg wird nach unten hin immer breiter und gibt sich schließlich als steiler und gepflasterter Karrenweg, der einen auf 200 Tiefenmeter ordentlich durchschüttelt. Ein Forstweg und ein letzter Gegenanstieg auf Schotter führt schließlich zurück zur Talstation von Meran 2000.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 3

Spitzenalm Trailquickie

14.3 km 760 m 760 m 02:15 h

Diese spaßige Halbtagestour über dem Zoggler Stausee im Ultental beschert einen entspannten Aufstieg auf breiter Forststraße, eine gemütliche Alm und einen netten Wurzeltrail im Wald.
Konditionell recht einfache Tour mit einer schönen Trailabfahrt im Wald. Diese verläuft meist sehr flowig, hält aber auch einige Wurzelpassagen bereit.

Als lockere Einrollrunde oder für einen schönen Trailquickie am Nachmittag eignet sich diese Tour optimal. Besonders auch an heißen Tagen ist sie eine gute Wahl. Der Aufstieg verläuft vom Zoggler Stausee auf einer schattigen Forststraße. Die Steigung ist ebenso konstant wie human und lässt sich gut abkurbeln. Erst kurz vor der gemütlichen Spitzenalm ist die Baumgrenze erreicht. Oben genießt man einen herrlichen Blick in Richtung Lana und auf die gegenüber liegende Talseite. Der Trail bergab ist sehr spaßig. Meist verläuft er flowig im Wald, allerdings warten auch einige Steilstücke und Wurzelpassagen.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
40%
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Crosscountry | Level 4

Stoanerne Mandln CC

24.8 km 980 m 980 m 0:00 h

Eine genussreiche "Gratwanderung" zwischen dem Hochplateau von Hafling und dem Sarntal – Dolomiten-Panorama und feinste Trails inklusive! Die "Stoanernen Mandln" zählen zu den Top Tourenzielen rund um Hafling!
Fahrtechnisch wie konditionell mittelschwere Tour mit schönen Trails und tollen Landschaftseindrücken.

Nach dem Tourstart in Hafling führt die Route schattig am Fluss entlang aufwärts. Bis zur Moschwald Alm will lediglich eine kurze steile Rampe überwunden werden. Der weitere Weg bis zum Aussichtspunkt des Kreuzjöchls stellt den Mountainbiker vor keine größeren Probleme.

Oben angekommen folgt die Route nun dem Europäischen Fernwanderweg E5 über den Grat zwischen Etschtal und Sarntal. Auf den typischen, von Pferden getretenen Haflinger Trails erreicht man mit einigen kurzen Gegenanstiegen die bekannten „Stoanernen Mandln“. Um diese große Ansammlung von Steinskulpturen ranken sich verschiedenste Geschichten – hier möge sich aber jeder seinen eigenen Reim machen.

Nach einer kurzen Trailabfahrt lockt an der Möltner Kaser Alm eine Einkehr. Danach führt die Strecke in stetigem Gefälle zur Leadner Alm und wieder zurück nach Hafling.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 5

Eisjöchl

89.6 km 2980 m 2980 m 07:30 h

Das Eisjöchl gilt als extremer Alpencross Klassiker. Nach einer Wegsanierung im Jahr 2012 ist das Joch aber zumindest für technisch und konditionell starke Fahrer komplett fahrbar.
Bergauf zieht das Eisjöchl alle Register und verlangt konditionell wie fahrtechnisch echten Einsatz. Bergab bietet der 2012 erneuerte Weg fast schon hochalpinen Flow.

Nach dem Tourstart am Sportplatz in Naturns bleibt nur kurz Zeit zum Warmfahren. Dann schlängelt sich das Alphaltband mit einigen Tunnels ins Schnalstal und schließlich ins Pfossental. Ab dem Vorderkaser Hof legt sich der Verkehr. Hier schlängelt sich ein Forstweg am Bach entlang bis zum Eishof, die letzte Gelegenheit für eine Einkehr vor den nun folgenden 900 hm Singletrail bis zum Eisjöchl.

Der gut ausgebaute Weg schlängelt sich mit Spitzkehren und Trockenmauern an den steilen Hängen empor. Technisch und konditionell gute Biker sollten aber nur an wenigen Stellen aus dem Sattel steigen müssen. Auf dem Joch angekommen hat man sich die Einkehr in der Stettiner Hütte mehr als verdient.

Der Weg auf der dem Passeier Tal zugewandten Seite wurde 2012 perfekt ausgebaut. Die Abfahrt zur Lazinser Alm und ist nun fast ohne scharfkantige Wasserabweiser gut fahrbar.

Von der Lazinser Alm gehts noch auf Schotter bergab, dann folgt eine lange Teerabfahrt durch das Passeiertal bis Meran. Müde Biker steigen dort in den Vinschger Zug, ehrgeizige Kollegen überwinden die Töll und kehren mit dem Bike nach Naturns zurück.

Schwierigkeit

Kondition
100%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
80%
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Allmountain | Level 3

Riemerbergl Alm

26.6 km 1090 m 1090 m 03:00 h

Tolle Ausblicke, flowige Singletrails und urige Berghütten stehen auf der Habenseite dieser Tour. Den relativ langen, aber wenigstens gleichmäßigen Anstieg nimmt man da gerne in Kauf.
Fahrtechnisch und konditionell mittelschwere Tour. Bergauf wie bergab warten kürzere etwas anspruchsvollere Singletrailpassagen. Insgesamt aber gut zu bewältigen.

Wer sich auf dem Anstieg von St. Walburg zur Marschnell Alm die Kräfte gut einteilt, hat schon halb gewonnen. Dort wartet nur noch ein kurzes und steiles Stück Karrenweg bis zum Erreichen des höchsten Punktes. Mit viel Einsatz lässt sich dieses Stück im Sattel bewältigen. Wer keine Lust auf Puls 180 hat schiebt und ist eine Minute später oben.

Am höchsten Punkt wartet eine tolle Aussicht über das gesamte Ultental und in den Ortler Nationalpark. Und natürlich eine super Trailabfahrt. Der Trail ist zwar nie ganz banal, zirkelt aber schön flowig über die Alm Hochfläche hinunter zur Riemerbergl Hütte. In dieser urigen Berghütte ist eine Einkehr obligatorisch!

Für den letzten Teil der Tour folgt man zuerst weiter dem 4er Trail, der sich halb Trail, halb Karrenweg nach unten schlängelt und dabei die Bergstraße mehrfach kreuzt. Eine Querung auf Asphalt führt schließlich hinüber bis oberhalb der Ortschaft St. Walburg. Hier fädelt die Tour in einen sehr schönen Singletrail ein, der oberhalb des Zoggler Stausees mit viel Flow durch den Wald bis nach Kuppelwies führt.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Crosscountry | Level 2

Ultener Höfetrails

23.8 km 330 m 330 m 02:30 h

Eine sehr schöne und entspannte Crosscountry Trailrunde zu den Bergbauernhöfen im hinteren Talschluss des Ultentals. Die Trails sind bis auf einige Wurzelpassagen schön flowig zu fahren.
Fahrtechnisch und konditionell relativ einfache Tour. Es warten zwar einige kurze, steile Anstiege und manche wurzelige Passage, die Schwierigkeiten sind aber eher punktuell.

An der Talstation der Seilbahn zur Schwemmalm bleibt nicht viel Zeit zum Warmfahren, denn der erste steile Anstieg folgt sogleich. Dafür hat man aber auch relativ schnell die passende Reiseflughöhe erreicht. Ab jetzt wartet eine schön Abfolge von Schotterstraßen, Karrenwegen und Singletrails die zwar tendentiell bergauf führt, aber dennoch viel Flow bietet.

Ab dem Wendepunkt der Tour in St. Gertraud ändert sich der Charakter der Tour geringfügig. Die Trails sind jetzt bergab zu fahren und bieten dabei viel Flow. Allerdings wollen kurze mit Baumwurzeln überwachsene Passagen mit etwas Vorsicht gefahren sein, besonders nach Regenfällen.

Auf der gesamten Tour sind dazu häufig Fußgänger unterwegs. Fahrt also bitte immer voraus schauend und nehmt Rücksicht!

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
40%
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Allmountain | Level 5

Lana Chickengame

46.8 km 1380 m 2540 m 06:30 h

Eine anspruchsvolle, aber sehr spaßige Trailtour über die "Hühnerspiele" der Falkomai-Almen. Es warten tolle Panoramen und anspruchsvolle, immer wieder mit deftigen Schlüsselstellen gespickte Trails.
Technisch sehr anspruchsvolle Trailtour, selbst wenn die Schlüsselstellen geschoben werden. Wer S2 nicht sicher fährt, wird hier nicht viel Spaß haben. Die Schwierigkeiten sind anhaltend hoch! Konditionell mittelschwer.

Die ersten 1200 Höhenmeter der Tour werden per Seilbahn zum Vigiljoch überwunden. Der Blick von dort oben über Meran ist phantastisch! Ein erster Aufschwung auf Schotterstraße geht noch recht locker von den Beinen. Nach einem Karrenweg über die Naturnser Alm beginnt dann der schwierige Teil der Tour.

Auf der Querung über die Falkomai-Almen werden nur sehr versierte Trailfahrer Spaß haben. Der Untergrund ist stellenweise verblockt, so dass sich die flowigen Passagen mit häufigen technischen Schlüsselstellen abwechseln. Beim Falkomai-See warten bergauf wie bergab zwei kurze Schiebepassagen – hier bitte Vorsicht!

Am Grateinschnitt des „Ortler Hühnerspiel“ angekommen wird es spaßig: Die Trailabfahrt über die Kirche St. Helena ist mit Wurzelpassagen durchzogen und daher anhaltend anspruchsvoll, geht aber sehr flowig vonstatten.

In der Ultener Ortschaft St. Pankraz angekommen beginnt der zweite, nun deutlich leichtere Part der Tour. Nach einem längeren Teeranstieg auf der gegenüber liegenden Talseite wartet eine abwechslungsreiche und flowige Trailabfahrt bis ganz hinunter nach Lana.

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
100%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
100%
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Crosscountry | Level 3

Zu den Bauernkohlern

24.2 km 710 m 710 m 02:30 h

Eine schöne Tour zum Einrollen, oder für den gemütlichen Biergarten Abstecher. Die Strecke von Deutschnofen zum kleinen Weiler Bauernkohlern bietet tolle Blicke über Bozen und kurzweilige Trails.
Fahrtechnisch wie konditionell relativ leichte Tour mit einigen kurzweiligen Trailabschnitten im schattigen Wald. Gut für heiße Tage. Die Orientierung ist aber nicht ganz leicht, da sich Hin- und Rückweg immer wieder kreuzen.

Der Verlauf dieser Mountainbike Tour ist auf den ersten Blick nicht leicht zu dechiffrieren. Wie ein DNS-Strang wickelt sie sich über die Hochfläche nördlich von Deutschnofen. Dreh- und Angelpunkt sind die Trailabschnitte auf dem Europäischen Fernwandernweg E5. Die Route ist so angelegt, dass man diese Trails immer bergab erwischt. Es lohnt sich also, bei der Wegsuche etwas wach zu bleiben. Schließlich wäre es schade, die eigene Kraft in einem Wurzeltrail-Uphill zu verschwenden, um dann über einen Forstweg runterzurollen. Also Augen auf! Von dieser kleinen Schwierigkeit abgesehen haben wir es aber mit einer sehr schönen „Runde“ zu tun, auf der sich auch Mountainbike Einsteiger wohl fühlen werden.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
25%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
40%
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Crosscountry | Level 3

Deutschnofen Jochgrimm

32.4 km 890 m 890 m 03:30 h

Die Gipfelhänge des Corno Bianco bieten einen tollen Aussichtsbalkon auf Rosengarten und Latemar. Tiefblicke in die Bletterbachschlucht und kurzweilige Trailabschnitte vervollständigen die Tour.
Eine fahrtechnisch relativ einfache Runde, auf der allerdings einige steile Rampen etwas Biss verlangen. Oberhalb der Waldgrenze warten tolle Panoramablicke.

Vom Charakter her eignet sich diese Mountainbike Runde im Norden von Deutschnofen vor allem für Konditionsbolzen, die lieber Meter machen statt sich mit fahrtechnischen Schwierigkeiten herumzuschlagen. Mit knapp unter 900 Höhenmetern Steigleistung und 32 Kilometern Strecke bleibt die Tour aber noch im humanen Bereich. So können sich auch Einsteiger und weniger Trainierte an diese schöne Runde wagen. Zwar verlangen steile Rampen unterhalb des Passo Lavaze etwas Biss, am Pass angekommen sind die Schwierigkeiten aber bereits überwunden. Oberhalb der Waldgrenze warten als Belohnung tolle Ausblicke auf Rosengarten und Latemar, wie auch später beeindruckende Tiefblicke in die Bletterbachschlucht. Wer Zeit und Muße mitbringt, sollte einen Abstecher zu Fuß in diese Schlucht einplanen. Fahrradschloss nicht vergessen!

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 3

Latemar Trailrunde

49.9 km 660 m 1770 m 05:30 h

Landschaftlich sehr schöne Runde mit einer kraftsparenden Seilbahn Einlage. Der Trailanteil ist insgesamt nicht sehr hoch, allerdings sind die Trails sehr lohnend.
Ein gelungener Mix aus CC und Allmountain Tour. Die Trails bieten nur kurze anspruchsvolle Abschnitte, sind sonst aber sehr flowig zu fahren. Konditionell trotz Seilbahn nicht zu unterschätzen!

Die Latemar Umrundung wird als Paradestück von Krautis Bike-Academy auch als geführte Tour angeboten. Und sicher ist die Umrunden des Latemar eine der variabelsten Toure in Südtirol. Regelmäßig wird diese Tour in einer „Trail“ und einer „familientauglichen“ Variante angeboten. Wobei Krautis Guides das Kunststück fertigbringen, dass sich alle Gruppen zum gemeinsamen Mittagessen auf der Alm treffen.

Die hier beschriebene Strecke folgt frei der „Trail“ Variante (was sonst? ;-). Lediglich im letzten Abschnitt ist eine kleine Variation eingebaut, weil der Originaltrail ohne Bike-Guide zwar nicht gesperrt, aber doch etwas problematisch ist. Versierte Trailfahrer wird das nicht stören, denn so warten zum Abschluss noch ein paar etwas anspruchsvollere Passagen. Ansonsten ist die Tour (von einem kurzen, anspruchsvollen Trailstück vor Obereggen mal abgesehen) fahrtechnisch weitgehend problemlos.

In Sachen Kondition geht es beim Anstieg von Welschnofen etwas zur Sache. Die Seilbahn aus dem Fassatal hält die Anstrengung aber in Grenzen. Allerdings sollte man sich seine Kräfte trotzdem etwas einteilen – zum Ende der Tour warten zwar keine langen Anstiege mehr, aber viele kurze. Ein paar Körner sollte man sich also in der Hinterhand behalten.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 3

Rosengarten Querung

24.5 km 880 m 880 m 03:30 h

Schweißtreibende Anstiege, flowige Singletrails und tolle Blicke auf Rosengarten und Latemar prägen diese sehr abwechslungsreiche Mountainbike Tour.
Zwei steile Anstiege verlangen etwas Biss. Der Rest der Tour ist relativ entspannt und wartet mit schönen Flowtrails auf.

Der erste Anstieg von Welschnofen zum Jocher Hof ist sehr steil und kräftezehrend. Danach wird die Strecke deutlich entspannter. Nach dem Nigerpass wartet eine sehr schöne, wellige Trailpassage, die unterhalb des Rosengarten Massivs zum Karerpass quert. Die Abfahrt zum Karersee ist problemlos. Im letzten Abschnitt der Tour wartet allerdings nochmals eine längere, etwas anspruchsvollere Trailpassage. Wenn auf den meist sehr kurzen Schlüsselstellen geschoben wird, ist diese Tour auch für Mountainbike Einsteiger geeignet.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
40%
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Freeride | Level 3

Kohlern Schulsteig

8.2 km 50 m 880 m 01:00 h

Die Abfahrt über den Schulsteig ist die leichteste Singletrail Variante am Kohlern. Hier warten sehr flowig zu fahrende Trails, die nur hin und wieder kurze Schlüsselpassagen bereit halten.
Schöne und sehr flowige Trailabfahrt mit nur zwei schwierigen, aber kurzen Schlüsselstellen auf engen Spitzkehren. Ansonsten auch für Freeride-Einsteiger gut geeignet.

Die Abfahrt über den Schulsteig beginnt mit einem Kuriosum in Form eines geteerten Singletrails. Richtig gelesen! Tatsächlich ist die alte Kohlernstraße inzwischen auf Singletrailbreite verfallen. Der Teer ist rissig, was ein authentisches Flowtrail-Feeling ergibt – bei ungewöhnlich gutem Grip. Allzusehr Gas geben sollte man hier aber bitte trotzdem nicht, denn es sind auch Fußgänger unterwegs. Auf dem eigentlichen Schulsteig, der den Hang von Kampenn aus in Richtung Westen quert, geht es schon mehr zur Sache. Der Trail ist überwiegend sehr flowig zu fahren. Allerdings sind kurze Abschnitte etwas ausgesetzt – also bitte Vorsicht! Unterwegs warten zwei kurze Schlüsselstellen in engen Spitzkehren, die sich nur mit Hinterrad-Versetzen fahren lassen. Wer hier kurz schiebt bricht sich keinen Zacken aus der Krone. Das Finale wartet wiederum mit einem sehr flowigen Trail im Unterholz auf. Ein schönes Trailschmanckerl, das man gerne auch zweimal fährt!

Schwierigkeit

Kondition
25%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Crosscountry | Level 2

Helmtour von Innichen

33.5 km 1230 m 1230 m 03:45 h

Die leichteste Variante um Sextens Hausberg "Helm" zu erklimmen ist so leicht nicht. Immerhin sind 1200 Höhenmeter zu erklimmen. Wer sich seine Kräfte gut einteilt, genießt jedoch ein tolles Panorama und eine fahrtechnisch leichte Abfahrt.
Bedingt durch den langen Anstieg konditionell mittelschwere Tour mit einer fahrtechnisch leichten Abfahrt. Hin und wieder benötigen kurze Passagen mit etwas losem Untergrund ein wenig Vorsicht.

Von Innichen geht es auf dem Radweg in Richtung Sexten. Dort beginnt der lange Anstieg zum Helm. Die Auffahrt ist zu Beginn geteert. Dann schraubt sich eine breite Schotterstraße mit moderater Steigung in die Höhe. Ab der Bergstation der Helmseilbahn folgt die anspruchsvollste Passage: Der Weg steilt sich deutlich auf und wird etwas schmaler. Doch wer zuvor mit den Kräften gehaushaltet hat, wird auch den letzten Anstieg zum Helm gut bewältigen.

Bergab warten keine besonderen fahrtechnischen Schwierigkeiten. Ein mal etwas schmalerer, mal etwas breiterer Karrenweg mäandert durch den Kiefernwald. Immer wieder erschließen sich tolle Blicke auf die Sextener Dolomiten und das Hochpustertal. Nur hin und wieder muss man bei etwas losem Untergrund ein wenig Vorsicht walten lassen. Insgesamt ist diese Tour aber bei einem halbwegs moderatem Trainingszustand auch Mountainbike Einsteigern zu empfehlen.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
25%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 4

Stoneman Trail #3

48.4 km 1760 m 1760 m 05:30 h

Der Dritte Tag des Stoneman Trails hält den flowigsten Singletrail der gesamten Strecke parat. Der Trail über den Monte Spina wäre ein perfekter Abschluss dieser Tour. Wenn der Rückweg nicht nochmals so weit wäre ...
Konditionell relativ anspruchsvolle Runde mit einem Abstecher ins Comelico. Fahrtechnisch nicht übermäßig anspruchsvoll. Sämtliche Trails sind flowig und gut zu fahren.

Nach dem Start in Moos geht es noch relativ beschaulich dahin. Ab der Nemes Alm geht es in Sachen Kondition allerdings erstmals zur Sache: Der alte Militärweg zum Kniebergsattel ist relativ steil und verlangt etwas Sitzfleisch. Oben angelangt wartet ein toller Blick auf die Sextener Rotwand. Und besser noch: die nicht enden wollende Singletrailabfahrt über den Monte Spina nach Comelico superiore.

Der Rückweg zieht sich dann allerdings nochmals ein wenig. Zuerst auf Radweg, dann auf einer alten Militärstraße geht es hinauf zum Kreuzbergpass. Dort folgt dann der letzte Anstieg des Stoneman Trail mit Ziel der Rotwand Wiesen. Nach einer Stärkung mit tollem Blick auf die Sextener Dolomiten geht es schließlich nur noch bergab. Auf einer Schotterstraße rollt es sich gemütlich hinunter nach Sexten.

Hinweis: Ein GPS-Track ist schnell veröffentlicht, eine Strecke wie den Stoneman Trail zu unterhalten ist aber harte Arbeit. Für diese tolle Tour hat sich Roland Stauder unsere Unterstützung verdient. Wenn ihr den Stoneman fahren wollt, so kauft bitte das Starterpaket. So erwartet euch nicht nur eine tolle Tour, sondern auch ein schönes Gadget zur Erinnerung. Weitere Infos findet ihr unter www.stoneman.it

Etappe 1 des Stoneman Trail

Etappe 2 des Stoneman Trail

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 4

Militärwege am Markinkele

51.7 km 1940 m 1940 m 05:30 h

Auf den Militärstraßen des Alpenwalls geht es hinauf zum Markinkele. Auf dem Rückweg nimmt die Tour auf der Schleife nach Osttirol noch ein paar nette Singletrails mit.
Bedingt durch den langen Anstieg konditionell anspruchsvolle Tour. Fahrtechnisch mittelschwer. Die Trails sind überwiegend sehr flowig zu fahren, nur hin und wieder warten kürzere anspruchsvollere Stellen.

Sich auf dieser Tour von Anfang an die Kräfte einzuteilen ist eine gute Idee. Immerhin will der Löwenanteil der 1940 Hm am Stück bewältigt sein. Der Aufstieg durch das Sylvestertal zum Markinkele ist zwar nie übermäßig steil, gewinnt aber sehr konstant an Höhe. Extreme Pulsfrequenzen sind daher eher nicht zu erwarten, wohl aber ein lang anhaltender und zäher Kampf um jeden Meter Höhe. Oben angekommen, folgt zur Belohnung eine sehr lange Abfahrt über Karrenwege und Trails. Im österreichischen Skigebiet von Sillian folgt die Strecke dann Schotterstraßen und kurzen Trails. Zurück geht’s über die Radpiste, hier herrscht nachmittags aber häufig Gegenwind.

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 4

Markinkele: Finanzieri-Trails

39.6 km 1950 m 1950 m 05:00 h

Über weite Strecken ist dies eine typische Crosscountry-Tour ohne große Schwierigkeiten. Die Finanzieri-Trails am Blankenstein verwandeln sie zu einem wilden Freeride-Abenteuer!
Obwohl sie nur einen kleinen Teil der Tour ausmachen, sind die "Finanzieri-Trails" sehr anspruchsvoll zu fahren und zudem nicht ungefährlich. Der Rest der Tour ist relativ entspannt.

Bis zur Stempelstelle des Markinkele folgt die Strecke dem originalen Wegverlauf des Stoneman-Trails. Ein langer und konstanter Aufstieg verlangt nach einer guten Kondition. Oben angekommen, sollte man sich auf sein Bauchgefühl verlassen. Wer sich nicht sicher ist, einen guten Tag erwischt zu haben, sollte unbedingt über den Stoneman-Trail weiterfahren. Die Passagen über den Blankenstein hält technisch anspruchsvolle und teils ausgesetzte Trailpassagen bereit. Ein Sturz könnte an manchen Stellen ernsthafte Folgen nach sich ziehen. Aber wer’s mag, für den ist es das Höchste …

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 5

Demuthpassage & Monte Spina

57.7 km 2800 m 2800 m 07:30 h

Die "Demuthpassage" ist eine Extremvariante des Stoneman. Erst auf dem Rückweg verlässt diese Tour die Originalstrecke und baut noch eine Festung und einen knackigen Trail mit ein.
Konditionell sehr anspruchsvolle Tour. Die Trails am karnischen Grenzkamm sind in Sachen Fahrtechnik nicht übermäßig anspruchsvoll, verlaufen aber oft ausgesetzt. Nach dem Arzkarsattel wartet eine kurze S3-Trail- bzw. Schiebepassage von etwa 300m.

Der Aufstieg zur Sillianer Hütte zieht sich reichlich in die Länge. Weiterfahren sollte man dort nur, wenn mit Sicherheit keine Gewitterneigung herrscht. Die folgenden Trails verlaufen teils recht ausgesetzt oben am Grat, und es gibt bis zum Kniebergsattel keine „Notausgänge“. Ab besagtem Sattel wartet eine tolle Trailpassage über den Monte Spina bis hinunter ins Comelicotal. Doch der Wiederaufstieg von dort zum Kreuzbergpass ist konditionell anspruchsvoll – wer keine guten Beine mehr haben sollte, kann die Tour am Kniebergsattel abkürzen. Für den Rückweg nimmt die Tour eine alte Militärstraße zum Arzkarsattel. Dort kann eine interessante Festung des Alpenwalls besichtigt werden (Taschenlampe!). Ein knackiger Trail führt nun zum Kreuzbergpass. Dort beginnt das lange und sehr flowige Trailfinale bis hinunter nach Moos.

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
80%
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Allmountain | Level 4

Drei Zinnen – Büllelejochhütte

26.6 km 1600 m 1600 m 03:45 h

Der berühmte Blick auf die Nordwände der Drei Zinnen bleibt Mountainbikern verwehrt – auf den Wandererautobahnen Richtung Toblacher Knoten herrscht Bikeverbot. Doch es gibt Alternativen! In Richtung der Büllelejochhütte warten einsame, kaum begangene Militärwege und einige Hammertrails, garniert mit einem umwerfenden Panorama.
Konditionell schwierige Tour. Ab dem Lavaredosattel warten sehr steile Anstiege. Die Trails sind meist genussreich, aber zum Teil auch sehr anspruchsvoll zu fahren.

Die Kombination aus einer absolut atemberaubenden Landschaft verbunden mit Spaß auf verwinkelten Trails macht aus dieser Tour ein Muss. Die Kehrseite der Medaille sei allerdings auch erwähnt: Wenn es irgendwo eine „Wandererautobahn“ gibt, dann hier. Zwischen der Auronzohütte und der Dreizinnenhütte pilgern wahre Kohorten von Kniebundstrumpfträgern. Im mittleren Abschnitt der Tour solltet ihr also Geduld und am besten noch eine Portion Humor im Tourenrucksack mitführen. Wer an einem typischen Tag hier oben ist kann nachfühlen, weswegen auf den meisten Wegen Bikeverbot herrscht. Der Spaß hielte sich auf den meisten Strecken ohnehin in Grenzen.

Auch deshalb nutzt diese Tour jede Gelegenheit, die Hauptroute zu verlassen und eine kleine Eskapade auf den vielen teils versteckten Militärwegen hier oben einzulegen. Diese kleinen Schnapper gestalten die Tour zwar reichlich anspruchsvoll, doch lohnen sie außer in fahrtechnischer auch in kultureller Hinsicht: Im Ersten Weltkrieg wurde im Frontabschnitt der Drei Zinnen erbittert gekämpft. Abseits der Hauptwege sind die Spuren dieses Gemetzels noch am Deutlichsten zu sehen. Neben den erwähnten Militärwegen sind zahlreiche Unterstände, Kavernen und Geschützstellungen mehr oder weniger gut erhalten.

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
80%
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Allmountain | Level 4

Stoneman Trail #2

41.9 km 1400 m 1400 m 05:00 h

Die zweite Etappe des Mountainbike Abenteuers "Stoneman Trail" bringt einen Ausflug nach Österreich - nebst einem anstrengenden, zum Ende hin immer steiler werdenden Anstieg. Oben wartet dafür ein tolles Panorama und ein paar nette Trails.
Konditionell wegen steiler Rampen sehr anstrengende Tagestour. Die Trails sind fahrtechnisch bis auf eine kurze Stelle (S3) relativ problemlos.

Die Fahrt auf dem Radweg in Richtung Sillian sollte man nutzen, um die Muskulatur gut warmzumachen. Der Aufstieg von dort zu Sillianer Hütte hat es in sich. Schon zu Beginn ist der Anstieg nicht gerade flach. Ab der Leckfeldalm geht es dann richtig zur Sache. Wer hier komplett im Sattel bleibt, beweist ein solides Stehvermögen.

Ab der Sillianer Hütte folgt die Belohnung in Form einer sehr schönen Trailpassage. Zu Beginn geht es flowig dahin. Die letzten 200 Meter bis zur Einmündung in einen Schotterweg ist der Weg allerdings von Weidevieh in Mitleidenschaft gezogen und wird deutlich steiler. Die Schwierigkeiten steigen hier kurz auf S3 an. Wer diese kurze Passage schiebt, bricht sich jedoch keinen Zacken aus der Krone. Dies umso mehr, als der Rest der Tour schließlich fahrtechnisch problemlos verläuft. Nach der lohnenden Einkehr auf der Klammbachalm warten nur noch Schotter- und kurze Teerpassagen.

Hinweis: Ein GPS-Track ist schnell veröffentlicht, eine Strecke wie den Stoneman Trail zu unterhalten ist aber harte Arbeit. Für diese tolle Tour hat sich Roland Stauder unsere Unterstützung verdient. Wenn ihr den Stoneman fahren wollt, so kauft bitte das Starterpaket. So erwartet euch nicht nur eine tolle Tour, sondern auch ein schönes Gadget zur Erinnerung. Weitere Infos findet ihr unter www.stoneman.it

Etappe 1 des Stoneman Trail

Etappe 3 des Stoneman Trail

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 4

Stoneman Trail #1

46.5 km 1460 m 1460 m 05:00 h

Die erste Etappe des Stoneman Trail ist ideal zum Einrollen: Der lange Anstieg zum Markinkele ist nie zu steil und wird mit einem tollen Blick auf die Sextener Dolomiten garniert. Bergab warten flowige Trails mit nur kurzen anspruchsvollen Abschnitten.
Der lange, wenn auch gleichmäßige Anstieg zur Finanzieri-Kaserne am Markinkele kostet einige Körner. Es folgt eine schöne Trailabfahrt mit nur kurzen anspruchsvollen Stellen.

Der unscheinbare Grenzberg des Markinkele ist an sich keine Schönheit, bietet aber eine tolle Aussicht auf die Sextener Dolomiten. Daher ist der Markinkele auch als erste Etappe des Stoneman Trails prädestiniert. Mountainbiker sind auf der alten Militärstraße zu den aufgegebenen Kasernen der Grenzer oft unter sich: Der Berg liegt ziemlich abseits und es gibt in den oberen Lagen keine Einkehrmöglichkeiten. Nehmt euch also genug Proviant für den Tag mit!

Die Tour konfrontiert mit wenigen fahrtechnischen Schwierigkeiten. Lediglich auf dem ersten Drittel der Abfahrt warten kurze, etwas anspruchsvollere Passagen auf einem etwas ausgewaschenen Singletrail. Vorsicht dann bitte während der Abfahrt auf der Schotter-, schließlich Teerstraße nach Winnebach. Hier sind wieder verstärkt Fußgänger unterwegs. Der Rückweg nach Toblach folgt Rad- und Schotterwegen und ist dann vergleichsweise easy.

Hinweis: Ein GPS-Track ist schnell veröffentlicht, eine Strecke wie den Stoneman Trail zu unterhalten ist aber harte Arbeit. Für diese tolle Tour hat sich Roland Stauder unsere Unterstützung verdient. Wenn ihr den Stoneman fahren wollt, so kauft bitte das Starterpaket. So erwartet euch nicht nur eine tolle Tour, sondern auch ein schönes Gadget zur Erinnerung. Weitere Infos findet ihr unter www.stoneman.it

Etappe 2 des Stoneman Trail

Etappe 3 des Stoneman Trail

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
80%
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Crosscountry | Level 4

Knieberg & Rotwandwiesen

35.2 km 1450 m 1450 m 05:30 h

Der Anstieg von Moos zum Kniebergsattel geht in die Beine, belohnt aber mit tollen Blicken. Der zweite Anstieg ist schon wesentlich zahmer, aber landschaftlich nicht weniger schön.
Konditionell anspruchsvolle Tour mit zwei Aufstiegen, einer davon steil. Dazu warten flowige und unschwierige Trails.

Auch hier sollte man sich seine Kraft gut einteilen. Nach einem langen, gleichmäßigen Aufstieg steilt sich der Weg von der Nemeshütte zum Kniebergsattel gehörig auf. Schöne Karrenwege führen von dort zum Kreuzbergpass, wo der zweite Aufstieg beginnt. Im Grunde folgt die Strecke dem bekannten Stoneman-Trail. Netterweise hat Roland seine Tour komplett markiert, so dass die Orientierung kein Problem sein dürfte.

Der folgende Anstieg zu den Rotwandwiesen ist zwar nicht schwer, jedoch fordern einige steile Rampen Einsatz. Zur Belohnung dürfen wir uns aber auf dem letzten Stück über einen sehr schönen Singletrail freuen. Hier ist wieder Schluss mit Stoneman. Kurz nach den Rotwandwiesen verlassen wir die offizielle Strecke und nehmen stattdessen den schönen 153er Trail mit, der in relativ weiten Kehren hinunter zur Fischleinbodenhütte führt. Der Rückweg nach Sexten folgt schließlich dem Dolomiten-Höhenweg Nr. 1 und bietet einige sehr entspannte Trailabschnitte.

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
60%
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Crosscountry | Level 2

Plätzwiese & Strudelkopf

48.9 km 1160 m 1160 m 04:00 h

Die Plätzwiesen mit ihrem alten Tiroler Sperrfort zählen zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Mountainbiker finden hier eine relativ gemütliche Tour - und auf dem Gipfel des Strudelkopf tolle Ausblicke auf die Drei Zinnen und den Monte Piano.
Fahrtechnisch bis auf eine kurze Passage direkt am Gipfel relativ einfache Tour. Auch konditionell nicht allzu schwierig, die meisten Höhenmeter mach man auf Asphalt.

Die Tour gewinnt recht gemächlich an Fahrt. Von Niederdorf geht es auf Teer bis Prags, von wo man einer Schotterstraße in den Talgrund folgt. Der Anstieg bis zu den Plätzwiesen ist dann wieder geteert. Oben angekommen beginnt ab der Dürrensteinhütte der nun geschotterte Anstieg zum Strudelkopf. Es ist dies ein alter Militärweg – wer die Augen offen hält, begegnet noch einigen Spuren des Gebirgskrieges (hier oben stand eine österreichische Artilleriestellung).

Der letzte Anstieg zum Strudelkopf ist fahrtechnisch ein wenig anspruchsvoller (und damit auch der erste Teil der Abfahrt). Aber es geht hier nur um ein paar Dutzend Meter. Oben am Gipfel genießt man einen tollen Blick auf den Monte Piano und die berühmten Nordwände der Drei Zinnen. Die Abfahrt über die alte Straße bis nach Schluderbach ist problemlos. Wer will, kann hier ein paar Singletrail-Einlagen einbauen und über den Weg Nr. 37 abfahren (S0). Für den Rückweg von Schluderbach bis Niederdorf folgt man dem gut ausgebauten Radweg Richtung Toblach.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
25%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
40%
Trails! Logo
Allmountain | Level 3

Schmale Trails am Helm

24.4 km 1360 m 1360 m 0:45 h

Eine sehr schöne Tour auf den Hausberg von Sexten, der mit einem tollen Blick in die Dolomiten aufwartet. Bergab warten flowige Trails, aber auch eine kurze, sehr schwierige Passage.
Konditionell wie fahrtechnisch mittelschwere Tour. Vor der Klammbachhütte wartet eine kurze Schiebepassage bergab über einen verfallenen Wegabschnitt. Im Sattel eine S3-Passage.

Der runde Grasmugel des Helm oberhalb von Sexten ist alles andere als ein typischer Dolomitengipfel. Doch wer wissen will, was in den Dolomiten in Sachen Mountainbike Sache ist, findet am Helm den optimalen Einstieg: Es geht ordentlich bergauf – zum Ausgleich warten aber auch knapp 1500 Höhenmeter Abfahrt als Belohnung für den vergossenen Schweiß. Zusätzlich wird der lange Aufstieg zum Gipfel des Helm mit einem Panorama versüßt das sich so nicht sehr häufig genießen lässt. Unverstellt reicht der Blick zum Alpenhauptkamm und zum Glocknermassiv in Richtung Norden. Und genau gegenüber lassen die Drei Zinnen als Eyecatcher innerhalb der zerklüfteten Sextener Dolomiten ihre berühmten Nordwände blicken. Kein Wunder also, dass Biker den Helm nur recht selten für sich werden genießen können. Die Seilbahn von Sexten aus verkürzt den Aufstieg für Wanderer massiv. So treffen auf dem letzten, leider auch steilsten und schwierigsten Wegstück regelmäßig von der Anstrengung gezeichnete Biker auf frische Wanderer. Nehmt es mit Humor, und verkneift euch bitte die Retourkutsche während der Abfahrt, denn der Weg ist schmal und teils ausgesetzt.

Der lange Aufstieg von Sexten zur Sillianer Hütte ist identisch mit dem der Tour über die Demuthpassage. Nach der Hütte biegt die Strecke aber recht bald vom karnischen Grenzkamm ab und führt über einen sehr flowigen Trail nach unten. Rundum sind viele Stellungsreste zu sehen. Weiter vorne wartet ein kurzes Schiebestück. Der Weiterweg von der Klammbachhütte folgt überwiegend flüssig zu fahrenden Karrenwegen, zum Ende hin wartet noch eine kurze Trailpassage.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Crosscountry | Level 3

Der Sonnseitn Zugtrail

29.5 km 930 m 1170 m 04:00 h

Feinste Waalwege und Trails führen auf der Vinschger Sonnenseite nach Goldrain. Eine rassige Crosscountry-Tour mit Sägezahnprofil, perfekt für den ersten Fitness-Test des Jahres!
Als waschechte CC-Tour piesakt der Sonnseitn Zugtrail mit vielen kurzen Anstiegen. Unterwegs warten flowige Trails und immer wieder kurze, technische Abschnitte.

Die Tour startet am Bahnhof des Ortes, in dem ihr eure Unterkunft genommen habt. Von dort nehmt ihr den Vinschgerzug und shuttlet nach Schluderns. Vom dortigen Bahnhof geht es zunächst in das Dorfzentrum und dann gleich bergauf, vorbei an der Churburg, bis zum Anfang des Gschneier Waal. Dieser Waalweg ist bereits das erste Highlight des Tages!

Nach einem kleinen Asphaltanstieg geht’s über den St. Peter Trail in Richtung Tanas und über den 23er Trail in stetigem bergauf-bergab bis zum Großboden. Schließlich spuckt uns der Trail in Allitz aus, wo eine Einkehr am Sonneck Gasthof willkommen ist.

Nach der Pause folgt eine kleine Abfahrt bis zum Kortscher Sportplatz. Dort lockt ein weiterer Waalweg, der das letzte Stück bis Schlanders überbrückt.

Die Trails auf dieser Tour sind auch bei Wanderern beliebt. Bitte fahrt entsprechend rücksichtsvoll und vorausschauend.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 4

Goldsee Giro Tag 2

36.9 km 630 m 2480 m 06:30 h

Etappe Zwei der Wochenendtour über das Stilfserjoch punktet mit der langen Freeride Abfahrt über den legendären Goldseeweg. Der Weiterweg ab der Stilfser Alm kostet viele Körner, bringt aber auch einen tollen zusätzlichen Trail bis Glurns. Als Bonus wartet schließlich der klassische "Zugtrail" nach Prad.
Technisch sehr anspruchsvolle Tour mit schwierigen und teils auch ausgesetzten Trails. Konditionell trotz der wenigen Höhenmeter nicht zu unterschätzen. Viele Anstiege werden auf Singletrails absolviert!

Nachdem der Goldseeweg einige Jahre für Mountainbiker gesperrt war, ist er nun mit einer Zeitregelung wieder legal befahrbar. Brecht daher früh genug auf um bis 9 Uhr an der Furkelhütte eintreffen zu können. Dafür könnt ihr eine Stunde reine Fahrzeit einplanen, zu der ihr allerdings noch eure Fotopausen hinzurechnen müsst. Haltet diese Zeitregelung in eurem eigenen Interesse ein. Zum Einen bleibt der Trail dann weiterhin offen, und zum Anderen habt ihr freie Fahrt!
Der Trail selbst mixt in diesem Abschnitt sehr flowige Passagen mit verblockten Schlüsselstellen. Haltet euer Tempo moderat, auch wenn Erstere zu einer schnellen Gangart verführen. Der Raum für Fahrfehler ist über weite Strecken sehr begrenzt! Nach der Furkelhütte ist der Weg von keinerlei Mountainbike-Beschränkungen betroffen. Allerdings sind hier oft viele Fußgänger unterwegs. Der Trail verläuft moderat bis zur Stilfser Alm und legt dann wieder an Schwierigkeit zu – in diesem Abschnitt quert er mit Wurzelpassagen gespickt einen steilen Bergwald. Nach der sehr genussreichen Abfahrt Richtung Glurns kann man es gut sein lassen und auf Teer zurück nach Prad rollen. Oder man nimmt noch die „Zugtrails“ unter die Stollen und treibt den Trailanteil dieser Tagesetappe auf Werte um die 90 Prozent.

Zu Etappe 1 des Goldsee Giro

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
100%
Adventure
100%
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Crosscountry | Level 4

Goldsee Giro Tag 1

73.7 km 2720 m 840 m 06:30 h

Die erste Etappe dieser traumhaften Wochenendtour ist hartes Brot. Das gilt insbesondere für den letzten Anstieg bis zum Stilfserjoch. Doch die 2650 Höhenmeter Aufstieg werden mit einer atemberaubenden Landschaft und interessanten Strecken vergolten.
Konditionell sehr anspruchsvolle Tagesetappe. Vor allem der Anstieg zu den Piani di Pedenolo kostet viel Kraft. Fahrtechnisch problemlos mit zwei sehr schönen Trailpassagen.

Auf dieser Tagesetappe sollte man sich die Kräfte gut einteilen, denn überzockt ist hier schnell! Lasst es also während der Auffahrt von Prad nach Glurns und auf dem Radweg ins Müstairtal betont locker angehen. Der Übergang von S. Maria über den Döss Radond zu den Cancanoseen ist bei Alpencrossern beliebt. Der 850-Hm-Anstieg ist zwar nicht geschenkt, verläuft aber recht konstant mit durchschnittlich 10 Prozent Steigung und lässt sich daher mit gutem Sitzfleisch recht gut pedalieren. Lohn der Anstrengung ist ein sehr schön flowiger Trail zum Passo di Fraele, gefolgt von einer Flachstrecke zum Stausee von Cancano. Eine Einkehr hat man sich hier mehr als verdient. Der härteste Brocken des Tages folgt nach der Mittagspause. Reichlich steil führt die Schotterstraße ins Val Forcola hinauf. Die Mulattiera zur Bocchetta di Pedenolo ist da vergleichsweise flach. Allerdings verlangt das Zick-Zack im ersten Drittel Einsatz. Die letzte Schlüsselstelle des Tages folgt vor der Bocchetta di Forcola, denn der letzte Anstieg ist wiederum reichlich steil. Dann aber darf man sich mit einer schönen Trailabfahrt zum Umbrailpass belohnen. Und die letzte Auffahrt zum Stilfserjoch ist auch bald Geschichte.

Zu Etappe 2 des Goldsee Giro

Schwierigkeit

Kondition
100%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
80%
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Allmountain | Level 3

Marzoneralm: Tannenzapfentrail

31.6 km 980 m 980 m 04:30 h

Eine Kombination aus wunderschön flowigen Waalwegen führt hinüber zur Marzoner Alm. Dort warten ein toller Blick über den unteren Vinschgau - und die Abfahrt über den Tannenzapfen Trail.
Eine klassische CC und Allmountain Tour. Der Anstieg erfolgt auf Waal- und Forstwegen. An der Marzoner Alm führt ein kurzer, aber sehr schöner Trail ins Tal.

Vom vinschgauBIKE Point in Goldrain fahrt ihr euch bis zum Schloß Montani warm. Hier beginnt bereits die Trailquerung, die euch auf Waalwegen bis kurz vor Tarsch führt. Dort folgt ein recht steiler Ansteig zur Marzoner Alm.

Die Abfahrt über den Tannenzapfen Trail ist sehr schön, aber leider viel zu kurz: Gut ein Drittel der Abfahrt führen auf Teer zurück nach Kastelbell. Über den Radweg der Via Claudia Augusta geht es schließlich zurück nach Goldrain.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 4

Holy Hansen Trail

26.4 km 1050 m 1050 m 03:15 h

Die Runde über den Morterer Leger am Nördersberg von Schlanders zählt zu den Cross Country Klassikern des Vinschgau. Die Kombination mit dem "Holy Hansen Trail 2.0" verleiht ihm neue Würze. NEU! Update mit neuer Streckenführung.
Steile 1000 Höhenmeter, aufgeteilt auf 9 km führen zum höchsten Punkt am Morterer Leger. Danach folgt Genuss pur auf einem der schönsten S0 - S1 Trails, dem Holy Hansen des Vinschgau.

Vom vinschgauBIKE Point in Goldrain bis ins Nachbardorf Morter ist noch alles entspannt. Dann aber geht’s auf dieser Strecke ordentlich zur Sache.

Der Forstweg überwindet auf 9 Kilometern Distanz ziemlich genau 1000 Höhenmeter. Somit gilt es hier sich seine Kraft gut einzuteilen. Glücklicherweise führt diese Tour durch dichten Wald, der auch im Sommer viel Schatten spendet.

Am Aussichtspunkt des Morterer Leger gibt es zwar keine Einkehr, dafür beginnt hier gleich der Trail in Richtung Haslhof. In dessen unmittelbarer Nähe befindet sich der Einstieg in den Holyhansen Trail, der uns bis zum Wiebenhof führt.

Nach einer Pause gehts auf das neu gebaute Trailabschnitt talwärts in Richtung Göflan. Anlieger, kleine Kuppen und Sprünge, flowige Passagen aber auch einige enge Kehren würzen den neuen Trail aus vinschgauBIKE Hand.

200 hm Anstieg bis zum Einstieg zum Aigen Trail lohnen garantiert.  Der Aigen Trail wurde von den Aigner Bauern gewünscht und führt flowig durch deren Privatwald.  Er verbindet sich direkt mit dem 4er Trail zurück zum Morterer Wetterkreuz.

Der Holy Hansen hat auch eine eigene Facebook Webseite

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
100%
Adventure
60%
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Allmountain | Level 5

Vinschger Sonnenberg X

33.2 km 1300 m 1300 m 04:45 h

Die Singletrail-Querung von St.Martin bis hinüber nach Schlanders hält anspruchsvolle Trailpassagen bereit und besticht zugleich mit atemberaubenden Panoramablicken. Aber Vorsicht: einige Passagen dieser Tour sind ausgesetzt. Nur für sehr versierte Biker!
Die 1200 Hm Anstieg zu Beginn der Tour sind hartes Brot. Auf der Trailquerung Richtung Patsch warten einige schwierige Abschnitte. Schwindelfreiheit ist hier Trumpf!

Vom Bikepoint vinschgauBIKE in Goldrain folgt man dem Radweg nach Kastelbell. Dort beginnt der anfangs reichlich steile Anstieg nach St. Martin am Kofel. Hier wird es zwar bald flacher, aber 1200 Höhenmeter lassen sich nicht wegdiskutieren.

Kurz vor der Seilbahn geht es links zum Egghof wo eine Rast und Einkehr willkommen, mit Sicherheit aber sinnvoll ist.

Ab 14.00 Uhr ist der Trail Nr. 14 – auch bekannt als Vinschgauer Höhenweg – meist frei von Wanderern. Die Belohnung für so viel Anstrengung folgt dann in Form eines schmalen Trailbandes, das Anfangs wellig und mit einigen ausgesetzten Passagen am Hang entlang verläuft. Schließlich fällt der Trail in einem wilden Zickzack in die Fallerbach Schlucht ab.

Nach einer kurzen Tragepassage erreichen wir den Forstweg. Diesem folgen wir kurz nach Patsch. Hier gehts dann weiter über den 14er Trail bergab bis Schlanders und von dort zurück nach Goldrain.

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
100%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
100%
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Allmountain | Level 5

3123 Meter: Madritschjoch

72.4 km 2440 m 2440 m 08:00 h

Dünne Luft plus steile Auffahrt plus schwieriger Hochgebirgstrail ist gleich Madritschjoch. Diese Tour macht nur Sinn für Biker mit guten Beinen und guter Fahrtechnik. Für die macht sie aber viel Sinn!
Konditionell sehr anspruchsvolle Tagestour mit einem schweren Gebirgstrail. Die Tour lässt sich allerdings per Shuttle + Seilbahn konditionell deutlich entschärfen.

Das Madritschjoch zählt mit 3123 Metern zu den höchsten mit dem Bike fahrbaren Pässen der Alpen. Zudem ist der Trail bergab alles andere als banal. Gut beraten, wer auf der Passhöhe noch auf einige Kraftreserven zurückgreifen kann. Will man die Tour an einem Tag fahren, ist die Seilbahn in Sulden eine ernst zu nehmende Option – wenn man nicht gleich zusätzlich einen Shuttleservice nach Sulden in Anspruch nimmt. Wer das nicht will fährt an Tag 1 zur Schaubachhütte, übernachtet dort und geht das Joch in aller Herrgottsfrühe an. Einmal auf 3123 Metern Höhe angekommen wartet bergab ein steiler Trail mit lockerem Untergrund – besser man schiebt für die nächsten 100 Hm! Insgesamt ist das Madritschjoch eine ernstzunehmende, hochalpine Biketour die man keinesfalls unterschätzen sollte.

Schwierigkeit

Kondition
100%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
80%
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Allmountain | Level 5

Tibet Trail

23.9 km 1350 m 1350 m 1:15 h

Erst mit der zwischenzeitigen Sperrung des Goldseewegs auf der anderen Talseite rückte der "Tibet Trail" in den Fokus der Bikergemeinde. Heute ist dieser Trail beliebter denn je. Er fängt relativ harmlos an, mutiert dann aber zu einer wahren Kehrenparade, an der ambitionierte Biker ihre helle Freude haben werden.
Der Tibet Trail bietet garantiert jede Art von Spitzkehre und feinste Trailabschnitte dazwischen. Alpine Erfahrung und Schwindelfreiheit sind vonnöten!

Am „Tibet Trail“ fuhren die Mountainbiker lange Zeit konsequent vorbei. Der Trail stand im Schatten des weit berühmteren Goldseewegs (und ist zudem fahrtechnisch schwerer als dieser) und fand daher keine Beachtung. Erst mit der zwischenzeitlichen Totalsperrung des Goldseewegs rückte der Tibettrail als Alternative in den Fokus des MTB-Interesses.

Heute gilt dieser Weg als echter Leckerbissen für Freunde alpiner Freeride-Abenteuer. In der Tat sollte man für eine Befahrung des Tibet Trails sein Bike schon sehr gut beherrschen. Der Weg fordert die Fahrtechnik mit zig sehr engen Kehren, von denen sich viele nur mit Versetzen des Hinterrades fahren lassen. Nicht wenige Kehren liegen zudem reichlich exponiert – viel Platz für Fahrfehler findet sich hier nicht.

Genug der Vorwarnung. Die Befahrung des Tibet Trails ist zwar eine technisch anspruchsvolle, alpine Unternehmung, das Ambiente und die Panoramablicke auf den Ortler und seine Trabanten lassen sich aber dennoch kaum toppen. Genügend Sicherheit in alpinem Gelände vorausgesetzt wird es kaum jemand bereut, den Tibet-Trail gefahren zu sein. Auch wenn es mit dem Fahren manchmal nicht ganz geklappt haben sollte …

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
100%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
100%
Adventure
100%
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Freeride | Level 4

Sonnenberg: Sunny Benny

9.8 km 40 m 1180 m 0:45 h

Der erste "künstlich" angelegte Trail am Latscher Sonnenberg ist das Gesellenstück von Matze Gruber und Roman Schwienbacher. Ein Flowtrail, allerdings von der eher anspruchsvollen Sorte. Prädikat: mit Herzblut gebaggert – von Mountainbikern für Mountainbiker!
Der Sunny Benny Trail kombiniert lange Flowtrail-Passagen mit reichlich anspruchsvollen Schlüsselstellen. Kein Bikepark-Trail, bei dem man bedenkenlos jeden Drop mitnehmen sollte. Für fortgeschrittene Mountainbiker mit bergab-Affinität ist er aber ein Must-do-Trail, den man nicht auslassen darf!

Die Mountainbike Geschichte am Sonnenberg ist lang. Anfangs war der Uphill nach St. Martin bei den Mountainbike-Locals noch als Zeitfahrstrecke beliebt. Doch mit den langhubigen Bikes haben sich auch bei uns die Vorlieben geändert.

Seit 2011 gibt es in St. Martin endlich eine Regelung, mit der Wanderer und Biker gut leben können – man geht sich aus dem Weg und fährt getrennte Strecken ;-). So wurde vor Ostern 2012 mit Bagger und Handarbeit der Sunny Benny Trail aus dem Boden gestampft.

Bei dem staubtrockenen Gelände von Ratschill zu den Annaberger Böden war das alles andere als ein leichtes Unterfangen. Aber das Staubschlucken hat sich gelohnt: Auf euch wartet nun ein abwechslungsreicher und spaßiger Trail. Der schlängelt sich meist flowig zwischen den Föhren hindurch, hält aber immer wieder einen kurzen „Hallo wach“-Moment bereit.

Schwierigkeit

Kondition
25%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
100%
Adventure
60%
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Crosscountry | Level 5

Uinaschlucht & Passo Costainas

83.1 km 2820 m 2820 m 06:30 h

Der Weg durch die atemberaubende Uinaschlucht steht bei Alpencrossern hoch im Kurs. Diese Tour geht die Schlucht in Gegenrichtung an schließt die Runde über den Passo Costainas. Die Schlucht ist so theoretisch fahrbar. Aber Vorsicht: Hier herrscht Absturzgefahr!
Gleichzeitig eine sehr lange Tour und ein Must für alle Pässefreunde. Der Trailanteil ist gering, in der Schlucht wartet eine Schiebepassage.

Ihr startet für diese Tour in Glurns und folgt der Via Claudia Augusta talaufwärts bis Schleis. Dort gehts über die Polsterhöfe nach Schlinig und vorbei am Wasserfall mit einer kurzen Schiebepassage bis zur Sesvenna Hütte.

Von hier sind es nur noch wenige Höhenmeter über den Schlinigpass und die italienisch-schweizer Grenze zur Uinaschlucht. Hier scheiden sich die Geister: etwa die Hälfte der Biker schiebt, die andere Hälfte trotzt dem saugenden Abgrund und bringt die Schlucht im Sattel hinter sich.

Ob das eine schlaue Idee ist, müsst ihr selbst entscheiden. Die Abenteuerlust packt uns ja alle mal. Allerdings: Vor dem Schluchteingang steht ein „Bike stossen“ Schild (worunter unsere Schweizer Freunde „schieben“ verstehen ;-). Und eigentlich ist damit „Biken verboten“ gemeint. Man munkelt, dass auf der schweizer Seite für das Fahren in der Schlucht horrende Geldstrafen blühen sollen. Hintergrund für das Verbot ist ein tödlicher Absturz eines holländischen Bikers im Jahr 2012. Die Gefahr ist also durchaus real.

Nach der Schlucht (ab der Alm darf man wieder ganz offiziell biken) geht es dann lange talauswärts bis nach Sur-En. Dort folgt ihr links dem Radweg bis kurz vor Scuol und fahrt dann bergauf in das S-charl Tal hinein. Hinter S-charl führen ab der Alp Astras feinste Trails bis zum Passo Costainas. Dahinter rollt ihr bald über eine Teerstraße bergab ins Münstertal, dort über die Grenze und auf dem Radweg wieder zurück nach Glurns.

Schwierigkeit

Kondition
100%
Fahrtechnik
50%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
60%
Adventure
80%
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Allmountain | Level 4

Göflaner Marmorbruch

40 km 1520 m 1520 m 04:30 h

Satte 1520 Höhenmeter stehen nach dem Anstieg zum Steinbruch von Göflan auf dem Tacho. Der Marmorbruch gilt als der höchst gelegene Europas, der dort gewonnene Marmor als einer der feinsten der Welt. Doch nicht nur aus bergbauhistorischer Sicht ist diese Tour interessant. Bergab warten Trails vom Allerfeinsten!
Konditionell anspruchsvolle Tour mit einem langen Anstieg auf fürstlich weißen Marmorschotter. Bergab warten feinste Flowtrails.

Vom vinschgauBIKE Point in Goldrain radelt ihr über die Via Claudia Augusta bis nach Laas. Vor dem Dorf geht es links aufwärts in Richtung Tarnell. Dort wechselt die Tour auf die Marmorstraße. Nun heißt es durchhalten! Der Marmorbruch ist nicht mehr weit.

2012 wurde dort vom Nationalpark Stilfserjoch ein sehenswertes Freimuseum eröffnet, das die Geschichte des Marmorabbaus beschreibt. Anschließend geht es bergab auf Almwiesen und Trails bis zur Göflaner Alm, wo eine Einkehr lohnt.

Danach folgt ihr einer mit weißem Marmor geschotterten Straße kurz bergab bis zur Kohlplätz-Hütte. Rechterhand beginnt rechts der Trail zum Haslhof, von wo man in Kombination der Trails 17 und 4 mit viel Flow den Ort Morter erreicht. Die letzten Meter nach Goldrain rollen gemütlich auf der Teerstraße aus.

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%

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