Level 4

Italien Lombardei Bormio S. Caterina
Passo Zebrù

37.7 km 1850 m 1850 m 05:30 h

Tourcharakter

CC AM FR DH

Fahrbare Monate

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

Die Tour über den Passo Zebrù zählt zu den Freeride Klassikern des Alta Rezia. Hier erwarten dich Hammerblicke auf die Königsspitze und ein schöner hochalpiner Trail. Nicht zuletzt die dünne Luft macht diese Tour zur anspruchsvollen Angelegenheit.

Schwierigkeit

Kondition
75%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
100%

Ein alpiner Freeride Klassiker

Konditionell sehr anspruchsvolle Tour mit steilen Anstiegen und Schiebepassagen in dünner Luft. Fahrtechnisch anspruchsvoll auf hochalpinen Trails. Im oberen Drittel der Trailabfahrt wartet eine kurze, nicht fahrbare Passage.

Steile Anstiege und geröllige Schiebepassagen auf bis zu 3000 Metern Höhe können ganz schon in die Beine gehen. Nicht wenige Mountainbiker nutzen für den Passo Zebrù also den Shuttle. Dazu kann man stehen wie man will – hier auf jeden Fall mal die Infos für den Passo Zebrù „by fair means“.

Die Tour startet in Sant’Antonio und schlängelt sich über eine Forststraße nach Santa Caterina. Dort wird’s spannend, im Sinne von steil: Der Anstieg ins Val Forni macht zum ersten Mal deutlich, was diese Tour geschlagen hat. Wo der Teer endet, wird’s nochmals steiler. Wer hier im Sattel bleibt beweist eine wirklich gute Kondition. Das steilste Stück währt zum Glück nur kurz. Vor dem Rifugio Pizzini lehnt sich die Schotterstraße zurück und steigt nur noch moderat an.

Am Rifugio angekommen trennt dich nur noch eine Schiebepassage von 300 Höhenmetern vom Passo Zebrù – manches davon kann auch gefahren werden.

Auf der Passhöhe lassen sich noch Stacheldraht und Reste von Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg begutachten. Dann geht’s in den Trail, um den es hier geht. Der Zebrù-Trail verläuft relativ konstant auf S1-Niveau. Lediglich eine kurze Passage pendelt auf S3 ein. Die seilversicherte Passage etwa 400 Höhenmeter unterhalb der Passhöhe dürfte für 99% aller Freerider unfahrbar sein.

Der Trail wird insgesamt seiner Klassikerrolle durchaus gerecht und ist in Sachen Fahrspaß und landschaftlicher Schönheit mehr als lohnend. Der einzige Schönheitsfehler besteht darin, dass er viel zu früh endet: Tatsächlich geht der Trail bereits auf einer Höhe von 2150m in eine Schotterstraße über. Schade, denn es hätte Platz gegeben den Trail entlang des Flusses weiterzubauen. Aber was soll’s. Die landschaftliche Schönheit bleibt, und die Tour lohnt auf jeden Fall.

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