Level 3

Italien Lombardei Livigno
Bernina – Forcola di Livigno

19.4 km 110 m 1360 m 02:00 h

Tourcharakter

CC AM FR DH

Fahrbare Monate

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

Die Bernina-Trails nach Poschiavo sind alt bekannte Freeride-Klassiker. Die Abfahrt über die Forcola di Livigno ist aber eigentlich die fahrtechnisch und landschaftlich lohnendste Variante. Auch wenn sie relativ selten befahren wird. Ein echter Genusstrail! Den Klassiker kann man dann ja im zweiten Durchgang unter die Stollen nehmen.

Schwierigkeit

Kondition
50%
Fahrtechnik
75%

Singletrails obligatorisch

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Singletrails maximal

S0 S1 S2 S3 S4 S5

Genussfaktor

Fahrspaß
80%
Adventure
60%

Unbekannter Berninatrail

Hier wartet ein mittelschwerer, überwiegend flowig zu fahrender Hochgebirgstrail. Kurze Schlüsselpassagen stellen die Fahrtechnik vor Herausforderungen. Überwiegend haben wir es aber mit einem echten Genusstrail zu tun. Die Fahrt mit der Rhätischen Bahn ist ein Abenteuer für sich.

Die Freeride-Abfahrt vom Passo Bernina über die Forcola di Livigno nach Angelo Custodi wird relativ selten befahren. Die meisten Biker fahren vom Berninapass direkt nach Poschiavo ab. Dabei lohnt der weite Schlenker unbedingt. Hier wartet eine Tour mit einem sehr hohen Trailanteil und einzigartigem Hochgebirgs-Flow. Schon der Beginn dieser Tour ist ein kleines Abenteuer. Mit der Rhätischen Bahn geht es von Poschiavo aus aufwärts zum Berninapass. Die Fahrt mit dem Zug ist ein wenig zeitraubend. Dennoch ist es ein Erlebnis für sich zu sehen, wie sich die Schmalspurbahn ihren abenteuerlichen Weg durch Tunnels und wilde Kehren zur Passhöhe sucht.

Oben angekommen will ein kleiner Anstieg zur Passhöhe bewältigt sein. Nach den obligatorischen Fotopausen vor der Gletscherkulisse des Berninapass folgt der Flow. Es ist ein Hochgebirgstrail wie aus dem Bilderbuch. Schmal, aber nie zu schmal. Flowig, aber nie banal zu fahren. Lediglich vor der Passstraße zur Forcola di Livigno wartet eine kurze Schlüsselpassage, ein Steilstück mit etwas losem Untergrund. Für Könner kein Thema, aber auch für „normale Tourenfahrer“ mit etwas Umsicht fahrbar.

Vor dem Trailfinale der Tour muss man ein kurzes Stück auf der Bernina-Passstraße inkauf nehmen. Der letzte Trail hinunter nach Angelo Custodi entschädigt aber voll für diesen kleinen Schönheitsfehler. Es handelt sich um einen alten Karrenweg, eventuell eine Römerstraße (?). Ein sehr schön zu fahrender Weg jedenfalls, der wegen seines groben Pflasteruntergrundes aber bei Nässe mit einer gewissen Portion Vorsicht zu genießen ist. In Angelo Custodi angekommen ist der Rückweg nach Poschiavo nur noch eine geteerte Formsache. Eine Supertour!

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